Matcha ist in aller Munde, im wahrsten Sinne. Der leuchtend grüne Tee begegnet Ihnen mittlerweile überall: im Café um die Ecke, auf Social Media, im Supermarktregal. Dabei vergessen viele, dass Matcha eigentlich nur eine ganz bestimmte Form von grünem Tee ist. Beide stammen von derselben Pflanze, beide haben ihren ganz eigenen Charakter und beide verdienen einen genaueren Blick, wenn es um Qualität geht. In diesem Artikel erfahren Sie, woran Sie guten Matcha und guten grünen Tee erkennen, worin sich die beiden unterscheiden und worauf es bei Auswahl, Zubereitung und Lagerung wirklich ankommt.
Matcha und grüner Tee: Verwandt, aber verschieden
Matcha und klassischer grüner Tee stammen beide von der Camellia sinensis ab. Und doch könnten Zubereitung und Genusserlebnis kaum unterschiedlicher sein. Bei Matcha werden die Teeblätter vor der Ernte mehrere Wochen beschattet, anschließend getrocknet, von Stielen und Blattadern befreit und in Steinmühlen zu einem extrem feinen Pulver gemahlen. Sie trinken das gesamte Blatt mit, aufgelöst in Wasser oder Milch. Genau das macht Matcha so intensiv in Farbe und Geschmack.
Klassischer grüner Tee wird dagegen als ganzes oder leicht gebrochenes Blatt aufgegossen. Die Aromen lösen sich dabei nach und nach im Wasser, und die Blätter bleiben am Ende im Sieb oder in der Kanne zurück. Das Ergebnis ist ein Tee, der je nach Sorte filigranere, subtilere Geschmacksnuancen entwickelt und sich über mehrere Aufgüsse hinweg immer wieder neu entfaltet.
Beide Varianten haben ihre Berechtigung und ihre Liebhaber. Matcha besticht durch seine Intensität und sein cremiges Mundgefühl. Grüner Blatttee überzeugt durch seine Vielfalt, seine Leichtigkeit und die Möglichkeit, jede Tasse ein wenig anders zu erleben. Welcher Weg der richtige ist, hängt ganz von Ihrem persönlichen Geschmack und Ihrem Teeritual ab.
Die meisten hochwertigen grünen Tees und Matchas stammen aus Japan oder China. Japanische Tees wie Sencha, Gyokuro oder Bancha werden traditionell mit Dampf behandelt, was ihnen einen frischen, grasigen Charakter verleiht. Chinesische Grüntees wie Longjing oder Bi Luo Chun werden geröstet und schmecken oft nussiger und weicher. Bei Matcha liegt der Schwerpunkt klar auf Japan, insbesondere auf den Regionen Uji, Nishio und Kagoshima. Japanische Herkunft allein garantiert zwar keine Spitzenqualität, ist aber ein sinnvoller Anhaltspunkt bei der Auswahl. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Herkunft und Verarbeitung transparent kommuniziert.
Bei Matcha begegnen Ihnen häufig die Bezeichnungen Ceremonial Grade und Culinary Grade. Ceremonial Grade steht für die höchste Qualitätsstufe und ist für den puren Genuss als Tee gedacht: besonders intensiv im Grün, mild und komplex im Geschmack, seidig in der Textur. Culinary Grade ist etwas kräftiger und eignet sich hervorragend für Matcha Latte, Smoothies oder zum Backen. Für diese Verwendungen brauchen Sie kein Premiumprodukt, da die Aromen anderer Zutaten den Geschmack ohnehin mitprägen.
Bei klassischem grünem Tee gibt es keine vergleichbare standardisierte Einteilung. Hier orientieren Sie sich am besten an der Erntezeit, dem Blattgrad und der Transparenz des Anbieters. Tee aus der ersten Frühjahrsernte (in Japan als Shincha bekannt) gilt als besonders aromatisch und zart. Ganzblatttees bieten in der Regel mehr Geschmack und Tiefe als gebrochene Blätter oder Fannings. Und seriöse Anbieter informieren offen über Herkunftsregion, Pflückung und Verarbeitung. Fehlen solche Angaben, lohnt es sich, genauer nachzufragen oder weiter zu suchen.
Matcha richtig zubereiten
Die Zubereitung von Matcha unterscheidet sich grundlegend von der eines aufgegossenen Tees. Geben Sie ein bis zwei Gramm Matcha Pulver durch ein feines Sieb in eine Schale. Dieser Schritt klingt nebensächlich, ist aber entscheidend, denn er löst Klümpchen auf und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis. Gießen Sie dann etwa 70 bis 80 Milliliter Wasser auf, das auf 70 bis 80 Grad abgekühlt ist. Kochendes Wasser zerstört die feinen Aromen und macht den Tee unangenehm bitter.
Schlagen Sie den Tee mit einem Bambusbesen (Chasen) in schnellen M oder W förmigen Bewegungen auf, ohne auf den Boden der Schale zu drücken. Nach 15 bis 20 Sekunden bildet sich eine feine Schaumschicht. Das ist das Zeichen, dass Ihr Matcha gelungen ist. Wer keinen Chasen besitzt, kann auch einen elektrischen Milchaufschäumer verwenden. Für einen Matcha Latte schäumen Sie zusätzlich 150 bis 200 Milliliter Milch oder Pflanzendrink auf und gießen sie über den zubereiteten Matcha. So entsteht ein cremiges, mildes Getränk, das auch Einsteiger sofort anspricht..
Grünen Tee richtig zubereiten
Bei grünem Blatttee sind zwei Faktoren entscheidend: die Wassertemperatur und die Ziehzeit. Die ideale Temperatur liegt je nach Sorte zwischen 60 und 80 Grad. Zarte Sorten wie Gyokuro vertragen nur etwa 60 Grad, während ein kräftiger Sencha oder Gunpowder auch 80 Grad gut verträgt. Wenn Sie kein Thermometer besitzen, lassen Sie das Wasser nach dem Kochen einfach drei bis fünf Minuten abkühlen.
Die Ziehzeit liegt bei den meisten grünen Tees zwischen ein und drei Minuten. Kürzere Zeiten ergeben einen milderen, süßlicheren Aufguss, längere einen kräftigeren und herberen. Lassen Sie den Tee nicht vergessen: Fünf Minuten und mehr führen fast immer zu unangenehmer Bitterkeit, unabhängig von der Blattqualität. Ein großer Vorteil von hochwertigem losem Grüntee ist die Möglichkeit, die Blätter mehrfach aufzugießen. Der zweite und dritte Aufguss schmeckt oft überraschend anders, weicher, runder, manchmal süßer. So lernen Sie Ihren Tee von einer ganz neuen Seite kennen.
Richtig lagern: Für Matcha und grünen Tee gleichermaßen wichtig
Beide Teearten reagieren empfindlich auf Licht, Luft, Wärme und Feuchtigkeit. Bewahren Sie sowohl Matcha als auch losen Grüntee immer in einem luftdicht verschließbaren Behälter auf, idealerweise lichtundurchlässig und fernab von stark riechenden Lebensmitteln. Ein kühler, trockener Ort ist ideal. Matcha profitiert sogar von der Lagerung im Kühlschrank, sofern der Behälter wirklich dicht schließt. Nehmen Sie ihn dann etwa zehn Minuten vor dem Gebrauch heraus, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Angebrochene Packungen verlieren bei beiden Varianten bereits nach wenigen Wochen spürbar an Aroma. Matcha wird blasser und bitterer, grüner Blatttee verliert seine Frische und Lebendigkeit. Wer in guten Tee investiert, sollte bei der Lagerung also nicht nachlässig werden. Verbrauchen Sie geöffnete Packungen möglichst innerhalb von vier bis acht Wochen.
Matcha oder grüner Tee: Was passt besser zu Ihnen?
Am Ende ist die Wahl zwischen Matcha und grünem Blatttee keine Frage von besser oder schlechter. Es sind zwei unterschiedliche Wege, die Vielfalt der Teepflanze zu erleben. Matcha bietet Intensität, Cremigkeit und ein besonderes Zubereitungsritual. Grüner Blatttee besticht durch seine Sortenvielfalt, seine filigranen Aromen und die Möglichkeit, die Blätter über mehrere Aufgüsse hinweg immer neu zu entdecken.
Vielleicht lieben Sie morgens die Klarheit eines Sencha und gönnen sich nachmittags einen cremigen Matcha Latte. Oder Sie beginnen den Abend mit einem sanften Hojicha, der mit seinen karamelligen Röstnoten wunderbar zur Ruhe bringt. Erlaubt ist, was schmeckt. Entdecken Sie unser Grüntee Sortiment und finden Sie die Sorten, die Ihren Teealltag bereichern.
Bio ist für uns kein Zusatz, sondern die Grundlage.
Unsere Tees werden ohne synthetische Pestizide und chemische Düngemittel angebaut. Das bedeutet, Sie genießen nicht nur einen unverwechselbar guten Geschmack, sondern tragen auch zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion bei – ganz ohne Kompromisse.
Unser Tee ist mehr als nur ein Getränk
Bei Schlürf geht es nicht nur um Tee, sondern um den unverwechselbaren Geschmack, der bei jeder Tasse begeistert. Wir setzen auf hochwertige Zutaten und eine sorgfältige Auswahl der Teesorten, die nicht nur gut für den Gaumen, sondern auch gut für die Umwelt sind. Kein künstlicher Geschmack, keine Kompromisse – nur reiner, authentischer Tee, der überzeugt.
Qualität ist unser Versprechen.
Jedes Teeblatt wird mit Liebe und Sorgfalt ausgewählt, damit nur das Beste in Ihre Tasse kommt. Wir garantieren erstklassige Qualität und unverwechselbaren Geschmack, ganz gleich, welchen Tee Sie wählen. Denn nur die Blätter, die den perfekten Geschmack bieten, finden ihren Weg in die Schlürf-Verpackung – für Teegenuss, der immer höchsten Ansprüchen gerecht wird.
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Schlürf Tees kommen aus den besten Teegärten der Welt, wo die Pflanzen unter perfekten Bedingungen gedeihen. In den renommiertesten Anbaugebieten wird mit Liebe und Verantwortung geerntet, damit jeder Schluck nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch ethisch und fair ist. Wir wählen nur Plantagen, die höchste Qualität und nachhaltige Anbaumethoden bieten – von der ersten Ernte bis zum letzten Blatt.
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